Was Menschen über uns sagen
Erfahrungen aus dem Alltag — von Bewohnerinnen, Bewohnern und ihren Angehörigen.
← Zur StartseiteStimmen aus dem Sunnehof
Echte Erfahrungen — keine Hochglanzprospekte.
"Meine Mutter lebt seit acht Monaten im Sunnehof. Was mich am meisten überrascht hat: Sie ist aufgetaut. Das Haus ist klein, die Menschen kennen sich, und das tut ihr sichtlich gut. Die Küche ist wirklich hausgemacht — nicht das, was man sonst kennt."
"Ich war skeptisch, ob ein Wohnhaus das Richtige für mich ist — ich lebe eigentlich gerne allein. Aber der Sunnehof ist nicht aufdringlich. Wenn man Gesellschaft will, findet man sie im Hof. Wenn nicht, lässt man einen in Ruhe. Das gefällt mir."
"Ich bin schon seit drei Jahren hier. Das Valsertal kenne ich ja von früher. Was ich schätze: Ich bin nicht weit von dem, was ich kenne. Und das Essen schmeckt. Manchmal darf ich sogar mithelfen in der Küche, wenn ich das möchte."
"Wir haben lange nach einem geeigneten Ort für meinen Vater gesucht. Keinem Pflegeheim wollte er — das verstand ich. Der Sunnehof ist das Gegenteil davon. Wenn ich ihn besuche, erkenne ich in seinem Gesicht, dass er sich wohlfühlt. Das sagt mehr als jede Broschüre."
"Ich lebe in der Suite und schätze den Platz sehr. Morgens öffne ich die Türe und schaue in den Hof — das ist schon ein schöner Start. Die Wäsche wird mir abgenommen, das Essen ist gut, und wenn ich etwas brauche, ist jemand da. Mehr möchte ich gar nicht."
"Mein Zimmer ist nicht gross, aber es ist meins. Die Leute hier sind nett, und man ist nicht allein. Den Ausflug vergangene Woche haben wir genossen. Die Fahr ans Rheinufer war schön — sowas hätte ich alleine nicht mehr gemacht."
Drei Geschichten — drei Wege in den Sunnehof
Wie unterschiedlich der Weg hierher sein kann — und wie er meist endet.
Maria, 79 — aus Chur ins Valsertal
Wohnmöglichkeit: Hofzimmer Einzeln | Seit Februar 2025
Maria lebte allein in einer Stadtwohnung. Die Tochter besuchte sie wöchentlich, spürte aber, dass die Mutter mit den Mahlzeiten und dem Haushalten zu kämpfen hatte — ohne es offen zu sagen.
Nach einem Hausbesuch im Sunnehof sagte Maria: "Das ist kein Heim." Drei Wochen später zog sie ein. Die Mahlzeiten nahm sie zunächst alleine, bald am gemeinsamen Tisch ein.
Maria schläft besser, isst regelmässig und hat zwei Nachbarinnen gefunden, mit denen sie nachmittags im Hof sitzt. Die Tochter besucht weiterhin wöchentlich — jetzt als entspannte Begegnung, nicht als Pflichtcheck.
Ernst und Hilda, 83 und 80 — gemeinsam wohnen
Wohnmöglichkeit: Doppelzimmer | Seit Oktober 2024
Das Ehepaar wollte nicht getrennt wohnen und suchte etwas, das zu beiden passte. Ernst ist sehr selbstständig, Hilda schätzt Gesellschaft und kleine Ausflüge. Eine herkömmliche Institution wirkte auf beide befremdlich.
Im Sunnehof fanden sie ein Zimmer mit zwei Sesseln und Talblick. Ernst liest nachmittags alleine, Hilda sitzt im Hof. Abends essen sie zusammen. Die wöchentlichen Ausflüge haben Hilda begeistert.
Beide fühlen sich aufgehoben — jeder auf seine Art. Ernst sagt, es sei ruhiger als erwartet. Hilda hat im Sunnehof eine Freundin gefunden. Die Kinder sind erleichtert, dass das Paar zusammen ist.
Vreni, 87 — mehr Raum, mehr Begleitung
Wohnmöglichkeit: Sonnenhof Suite | Seit Januar 2025
Vreni hatte nach einem Sturz Schwierigkeiten, alleine zu leben. Ihr war wichtig, keine Pflegeperson im Haus zu haben — sie wollte ihren Alltag selbst gestalten, aber nicht mehr ganz allein sein.
Die Suite gab ihr genug Raum, um sich zurückzuziehen. Die tägliche Begleitung durch Leila war zunächst zurückhaltend — ein kurzes Gespräch, Hilfe beim Einhängen der Gardine. Das reichte.
Vreni ist nach vier Monaten sicherer und ausgeglichener. Sie geniesst die Hofnachmittage und sagt, sie habe endlich wieder das Gefühl, in einem echten Zuhause zu leben — nicht in einem Betrieb.
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